Reifenpraktiker/in EBA – der Beruf

Du sorgst dafür, dass Autos sicher fahren

Reifen sind die einzige Verbindung zwischen Auto und Strasse. Als Reifenpraktiker/in schaust du, dass sie in Ordnung sind.

Du wechselst Räder und Reifen, prüfst das Profil, suchst nach Schäden und reparierst sie, wenn das möglich ist. Du wuchtest Räder aus, damit sie rund laufen. Und du erklärst den Kundinnen und Kunden, was du gemacht hast und welcher Reifen zu ihrem Auto passt.

  • 2 Jahre Lehre.Du lernst im Betrieb und besuchst dazu überbetriebliche Kurse.
  • 1 Tag pro Woche Berufsfachschule.Dort lernst du die Theorie zu dem, was du im Betrieb machst.
  • Abschluss mit eidgenössischem Berufsattest (EBA).Damit bist du ausgebildete Fachkraft und kannst weiterlernen.

So sieht dein Arbeitstag aus

Du arbeitest an Autos, Lieferwagen, Wohnmobilen und Anhängern. Die meiste Zeit bist du in der Werkstatt und im Lager.

Lernender wechselt einen Reifen an der Montiermaschine

Räder wechseln

Im Frühling und im Herbst wollen alle ihre Sommer- oder Winterräder. Du hebst das Auto an, nimmst die Räder ab und montierst die neuen.

Lernender Reifenpraktiker in der Werkstatt

Reifen montieren und auswuchten

Mit der Montiermaschine ziehst du Reifen auf die Felge. Danach misst du, ob das Rad rund läuft, und gleichst es mit kleinen Gewichten aus.

Praktikant im Reifenlager

Einlagern und Lager

Kundenräder lagerst du ein und bereitest sie für den nächsten Wechsel vor. Dazu kommen das Neureifenlager und alte Reifen, die entsorgt werden.

Lernender bei Servicearbeiten am Fahrzeug

Kundenkontakt

Du nimmst Autos entgegen, erklärst deine Arbeit und hilfst bei der Wahl zwischen verschiedenen Reifen. Freundlich sein gehört zum Job.

Passt der Beruf zu dir?

Wenn du bei den meisten Punkten nickst, lohnt sich eine Schnupperlehre.

Lernender bei der Reifenmontage in der Werkstatt
  • Du interessierst dich für Autos und für Technik.
  • Du arbeitest gerne mit den Händen und bist geschickt.
  • Du arbeitest genau und zuverlässig. Wenn Schrauben zu locker oder zu fest sitzen, wird es gefährlich.
  • Du bewegst dich gerne. Räder heben und tragen gehört dazu.
  • Du arbeitest gerne im Team und gehst offen auf Menschen zu.
  • Du kannst mit langen Tagen umgehen. In der Reifenwechsel-Saison im Frühling und im Herbst gibt es viel zu tun, auch am Samstag.

Was wir von dir erwarten

Du hast die Volksschule abgeschlossen. Du trittst motiviert und gepflegt auf und sprichst und schreibst gut Deutsch. Praktisches Geschick ist in diesem Beruf wichtiger als sehr gute Schulnoten.

Sicherheit

Du lernst, wo die Gefahren liegen, hältst dich an die Sicherheitsregeln und trägst Schutzausrüstung. Arbeitskleider und Sicherheitsschuhe bekommst du von uns.

Berufsschule und was danach kommt

Praxis im Betrieb, Theorie in der Schule, Übung in den Kursen. Nach dem Abschluss stehen dir mehrere Wege offen.

Lernender von Pneu Frank in der Werkstatt

Berufsfachschule

Einen Tag pro Woche. Auf dem Stundenplan: Aufgaben im Betrieb, Servicearbeiten, Vorschriften für Reifen und Räder, Montage, Arbeitssicherheit, Umweltschutz und Allgemeinbildung.

Lernender an der Auswuchtmaschine

Kurse im Betrieb

Vor den überbetrieblichen Kursen und vor der Abschlussprüfung üben wir mit dir. So verstehst du in der Schule mehr und gehst gut vorbereitet an die Prüfung.

Weiterbildung im Kundendienst

Nach der Lehre

Du kannst direkt die Weiterbildung zum Reifenfachmann oder zur Reifenfachfrau mit Berufsprüfung machen, eine Lehre mit EFZ anhängen oder nach einem Jahr Berufserfahrung bei uns die Weiterbildung im Kundendienst besuchen.

Wie wir dich während der Lehre begleiten, liest du unter Lehre bei Pneu Frank.

Selbst ausprobieren

Komm schnuppern

Beim Schnuppern siehst du, wie der Alltag wirklich aussieht – und du darfst selbst mit anpacken.